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  • Vor ca. einem Monat hatte ich mich mit meinem Bruder verabredet, einmal wieder eine kleine, gemütliche Fototour zu veranstalten. Geplant war Samstag, der 7. Juni und wir hofften natürlich (wie immer) auf gutes Wetter.

    Als ich mich allerdings dann an diesem Tag auf den Weg zu meinem Bruder machte, versprach der Blick nach oben alles andere als Sonnenschein. Anfangs hingen nur dunkle Wolken am Himmel und während der Fahrt fing es dann auch noch an, wie aus Eimern zu schütten. In Gedanken hatten wir uns dann schon fast von der Fototour verabschiedet. Allerdings wollten wir beide an diesem Tag auch unbedingt Fotos machen und auf Innenaufnahmen (mit Blitz und meinem “neuen” Durchlichtschirm) hatten wir beide nicht so recht Lust. (Obwohl das auch schon länger auf dem Plan steht :) ) - Also warteten wir ein bisschen ab und entschlossen uns, sobald der Regen nachlässt, loszuziehen.

    Entwicklung

    Als es wenig später tatsächlich aufhörte zu regnen, schnappten wir uns schnell einen Regenschirm, zogen Regenjacken an und fuhren los in Richtung Lechfeld. Dort angekommen machten wir eine kleine Runde zu Fuß. Das Wetter hielt bis auf die feuchte Luft und ein paar Regentropfen erstaunlich trocken und zauberte uns eine einmalige Atmosphäre in die Landschaft, die bei schönem Wetter nie dagewesen wäre. Um das Ganze noch etwas interessanter zu gestalten, habe ich mich auf dieser Fototour bewusst auf mein 50mm/1.8 beschränkt, was ich jedem nur empfehlen kann (Beides. Das Objektiv und der bewusste Verzicht auf ein Zoom!) - Als wir später zuhause ankamen, haben wir beide beschlossen, dass das nicht das letzte Mal war, bei schlechtem Wetter auf Fototour zu gehen. Man geht zwar das Risiko ein, nass zu werden, aber wenn man für den Notfall eine wasserdichte Kameratasche dabei hat und man selber nicht aus Zucker ist, wird man dafür mit einer grandiosen Stimmung belohnt.

    Also Leute: Regenjacke angezogen, Kamera geschnappt, und raus mit Euch! ;-)

    Stille

    Links:
    Die Fotos meines Bruders von diesem Tag
    (Er hat das ganze auf die Kapitel von Aguirre bezogen)

    Meine Fotos
    (Sind “nur” 3 geworden, aber ich bin zufrieden damit)

    Comeback der Farben

    7. April 2008

    Ipf08
    [photoblog] - [flickr]

    Auch dieses Jahr an Ostern statteten wir dem Ipf wieder einen kurzen Besuch ab.
    Da mein Bruder diesmal nicht mitfuhr, lieh er mir wieder sein Offenbarungsobjektiv Sigma 10-20mm, welches mich wieder einmal absolut begeisterte. Das Foto oben wurde zwar an der oberen Grenze, mit 20mm, aufgenommen, aber ich hatte an diesem Tag auch sehr viel Spaß im Bereich knapp über 10mm :)

    Der Vormittag war von überraschend gutem Wetter gekennzeichnet, so dass ich die Gelegenheit genutzt habe, um meinen Wiedereinstieg in die Farbfotografie zu vollziehen. Die letzten Monate waren ja doch sehr von Schwarz/Weiß-Fotos dominiert… (was ich jetzt aber auch nicht bedauere :)

    Zum Foto: Zu sehen ist der Anstieg auf den Ipf von Bopfingen aus. Besonders gefallen haben mir die schneebedeckten Wege, die einen interessanten Kontrast zum grünen Boden und blauen Himmel ergeben. Auch ist daran gut der Weg zum “Gipfel” zu erkennen (der am Ende ganz schön steil wird :). Zuhause habe ich das Foto dann nur in Lightroom fertig “entwickelt”. Soll heißen: Kontrast erhöht, und die Sättigungen der Farbbereiche etwas optimiert. Fertig.

    Soviel mal zu meinem Comeback der Farben.

    Und es wird jetzt wohl nicht mehr lange dauern, bis ich mir ein eigenes 10-20mm kaufe. Das Teil macht einfach zu viel Spaß!

    Abschließen möchte ich diesen Beitrag nun mit einem Haiku meines Bruders, das sehr gut zum Foto passt (wenn er es nicht sogar extra dafür verfasst hat. Wer weiß?!)

    betretener Blick
    a u f · b e t r e t e n e · W e g e
    Osterschneetreiben

    Auf ein Neues

    27. März 2008

    Nach einer erneuten Fotopause, habe ich mich nun doch einmal wieder in meiner Mittagspause mit meiner Kamera “bewaffnet” und bin auf Motivsuche gegangen. Zuerst fielen mir wieder “nur” die Wege und die kahlen Bäume ins Auge, von denen ich ja diesen Winter schon ein paar (hoffentlich gute) Fotos gemacht habe. Nur fand ich diese Motive diesmal nicht besonders ansprechend.

    Nach einer kurzen Fahrt mit meinem Fahrrad habe ich dann an einem alten Brunnen hinter dem Zoo eine Pause eingelegt. Dort ging ich dann nicht aktiv auf Motivsuche, sondern habe nur mal meine Umwelt beobachtet und sozusagen darauf gewartet, bis mich ein interessantes Motiv “anspringt”

    …und siehe da, nach relativ kurzer Zeit fielen mir sehr interessante Stellen am Brunnen auf, die ich dann mit meiner 50mm Festbrennweite abgelichtet habe. Herausgekommen sind zwei s/w-Fotos mit fast abstraktem Charakter, die endlich meine “typischen Winterbilder” durchbrechen und mir wieder Mut zu neuen Motiven gegeben haben.
    Man muss auch einfach mal nur warten können :-)
    Hier die beiden Ergebnisse:

    downwards
    [lightbox]
    Belichtung: 0,02 sec (1/50)
    Blende: f/4
    Brennweite: 50 mm
    ISO-Empfindlichkeit: 200

    (*
    [lightbox]
    Belichtung: 0,001 sec (1/800)
    Blende: f/3,5
    Brennweite: 50 mm
    ISO-Empfindlichkeit: 200

    Foto: on my way

    27. November 2007

    on my way
    [lightbox]

    Entstehen: Dieses Foto ist letzten Freitag in meiner Mittagspause entstanden. Glücklicherweise hatte ich noch das Sigma 10-20mm Weitwinkelobjektiv von meinem Bruder in meinem Fotorucksack, ohne welches das Foto nie so möglich gewesen wäre. Danke nochmals dafür!
    Als Blende habe ich f11 gewählt und das Foto um 0,7 Blendenstufen unterbelichtet damit die Struktur der Wolken noch möglichst erhalten bleibt.

    Entwicklung: Zuhause wurde in Lightroom zuerst der Himmel wieder komplett hergestellt. Er war trotz der Unterbelichtung etwas überstrahlt. Aber dank RAW war das kein großes Problem. Danach habe ich das Foto in Graustufen umgewandelt und mit Hilfe der Farbfilter die Strukturen des Vordergrundes und des Himmels herausgearbeitet, was mit Lightroom traumhaft funktioniert. Zum Schluss wurde das Bild noch getönt, wodurch meiner Meinung nach eine tolle Stimmung entsteht.

    Nacharbeit: Nachdem das Foto dann ein paar Tage bei flickr zu sehen war hat mich (und ein paar meiner Kontakte) der arg dunkle Vordergrund sehr gestört, so dass ich noch PhotoLine (und mich) bemüht habe und den dunklen Bereich etwas aufgehellt habe. So sieht das Foto in meinen Augen sehr ausgeglichen und stimmungsvoll aus. Und so bleibt es jetzt auch :-)

    Ich freue mich schon auf die nächste Zeit, wenn es wieder Gelegenheit gibt schöne Winterstimmung einzufangen. Und dieses Weitwinkel-Zoom hat es mir wirklich angetan. Sollte ich einmal Geld übrig haben, werde ich mir auch eins zulegen… Bis dahin muss ich halt mit den 18 Millimetern meines Nikkor 18-200mm VR leben. Nicht schlecht, aber eben keine 10mm :-)

    Firefox3 mit Farbmanagement

    27. November 2007

    Als abgebrühter early adaptor habe ich letzte Woche die erste Beta vom dritten Firefox auf meinem MacBook installiert. Bis auf die Tatsache, dass fast alle meine Plugins noch nicht funktionieren, fühlt er sich schon ganz ordentlich an. An der Oberfläche habe ich zwar nicht allzu viele Änderungen entdeckt, aber die für mich (und für alle Fotografen) wichtigste und interessanteste Änderung fand unter der Haube statt:

    Firefox 3 beherrscht Farbmanagement!

    Das bedeutet, dass alle, die ihren Monitor kalibriert haben, auch endlich farbechte Fotos im Browser angezeigt bekommen. Das macht endlich ein objektives Beurteilen von Fotos im Internet möglich, ohne sie in einer externen Software öffnen zu müssen.

    Und so geht’s:
    - “about:config” in die Adresszeile eingeben.
    - den Schlüssel “gfx.color_management.enabled” auf “true” setzen.
    - fertig!

    Bei mir auf dem MacBook Pro wird dann automatisch das passende Farbprofil für mein Display verwendet und die Fotos sehen nun im Browser genauso aus, wie in meiner Fotosoftware.

    Toll, oder? :-)

    Ich warte jetzt nur noch bis alle Plugins laufen und bin dann sofort mit FF3 dabei…

    Vor ein paar Wochen war es nun so weit.
    Die logische Konsequenz aus iTunes benutzen -> iPod kaufen -> iPod Video kaufen -> von begeisterten Apple-Usern lesen… wurde vollzogen.

    Nachdem mein PC jahrelang mit Windows 2000 und später XP mehr und weniger gute Dienste verrichtet hatte, wurde es dann doch mal wieder Zeit, sich nach etwas mehr Rechenpower und Speicher umzusehen. Schließlich habe ich vor einiger Zeit angefangen, mit meiner Nikon D80 nur noch in RAW zu fotografieren (was ich jedem, der die Möglichkeit hat, empfehlen möchte, weil die Freiräume in der Bearbeitung grandios sind!) - Ja, und so RAW-Fotos wollen auch mit großzügiger Rechenleistung hofiert werden… - Und somit habe ich mich auf Grund meiner Erfahrungen mit iPod und Co, einer ausführlichen Begutachtung im neuen Apple-Laden bei uns und nicht zuletzt wegen des guten Rufes von Apple für ein MacBook Pro (15,4″ 2,4GHz, 4GB RAM) entschieden, was ich bis jetzt in keinster Weise bereue.

    Das Gerät an sich macht einen sehr wertigen Eindruck und sieht sehr elegant aus. So Details wie der MagSafe-Stecker vermitteln den Eindruck, dass sich hier jemand ernsthaft Gedanken gemacht hat. Beim Display muss ich einfach nur sagen: wow! - Da kommt mein 17″ TFT nicht mit. Wenn ich es mit ein paar Worten beschreiben sollte, würde ich sagen: super hell, super scharf, super Kontrast, und: es spiegelt fast nicht. - Der einzige Nachteil ist, dass es sich nicht sehr weit aufklappen lässt und man somit nicht immer im optimalen Blickwinkel draufschauen kann. Aber wenn das MacBook Pro auf einem normalen Tisch steht ist das kein Problem.

    Von der Software her hatte ich zuvor ein bisschen Bedenken, dass mir die Umstellung auf Mac OS X schwer fallen würde. Aber ich muss sagen, dass ich mich schon nach wenigen Tagen sehr gut eingearbeitet hatte und nach kurzer Zeit schon sehr effizient damit umgehen konnte. Die Oberfläche von Mac OS X (Tiger war mit dabei) macht einen sehr aufgeräumten und durchdachten Eindruck. Man findet fast alles dort, wo man es erwartet. Kein Vergleich zu Windows und dessen Software. Dort macht jeder, was er will, und dementsprechend chaotisch wird’s dann auch… Mit der Systemsteuerung von Vista komme ich z.B. absolut nicht zurecht - und ich bin bestimmt kein Computeranfänger! - Die Systemeinstellungen beim Mac OS X sind dagegen auf einen Blick zu durchschauen und ich würde auch Anfängern zutrauen, hier etwas zu konfigurieren. Gut, man kann nicht an so vielen kleinen Schrauben drehen wie bei Windows, aber das ist meiner Meinung nach auch nicht nötig.

    Letzte Woche habe ich mein System dann auf Leopard aktualisiert. Der Update-Vorgang war recht schnell und sehr einfach vollbracht und wer schon mal ein Windows-Update gemacht hat, weiß es zu schätzen, dass alle Dokumente noch da sind, wo sie waren, und sämtliche Software sich auch noch mit den gewohnten Einstellungen auf dem Rechner befindt. Einzig die Software für die UMTS-Karte musste ich neu installieren, damit diese das tat was sie sollte. Ja, und ansonsten gibt es natürlich hier und da noch ein paar Stellen, wo es noch nicht so richtig rund läuft. Beispielsweise verschluckt sich der Leopard ab und zu mal beim Aufwachen aus dem Ruhezustand, so dass ein Neustart notwendig ist. Ein paar meiner Programme, die ich benutzt habe, sind auch noch nicht Leopard-kompatibel. Guitar Pro, das ich gerne zum Üben auf der Gitarre verwende, will zum Beispiel noch nicht starten. Aber in solchen Fällen sind die Hersteller dabei, ihre Software zu überarbeiten. Der Rest von Leopard gefällt mir ansonsten wirklich gut. Seit TimeMachine habe ich nun endlich Backups meines Systems, QuickView und Spaces möchte ich jetzt schon nicht mehr missen, und die Stacks sind auch super!

    So, jetzt habe ich genug gelobt! :-) - Ach, eins noch: Heute habe ich mir noch ein Apple-Keyboard zum MBP gekauft, weil ich gerne eine vollwertige Tastatur mit Ziffernblock habe. Das Teil kostet zwar fast 50 Euro, aber dafür hatte ich bisher noch auf keiner Tastatur ein so gutes Schreibgefühl, wie auf dieser! Wirklich super! — Ja, und an die Tastenkombination für das @ gewöhne ich mich bestimmt auch noch ;-)

    Das waren nun also meine ersten Eindrücke und Erfahrungen mit (m)einem Mac. Der Artikel soll übrigens kein vollwertiger, gut recherchierter Testbericht über das MacBook Pro sein. Es sind einfach meine Gedanken, die mir dazu gekommen sind, und die ich mitteilen wollte. Testberichte gibt’s an anderen Stellen im Internet genug!

    Ich kann mir zum jetzigen Zeitpunkt auf jeden Fall nicht vorstellen, mir noch einmal einen PC mit Windows zu kaufen. Dazu ist die Mac-Welt viel zu schön und viel zu einfach! Und ich kann nur jedem mal empfehlen, wenn ein neuer Rechner ansteht, auch mal einen interessierten Blick auf den Apfel zu werfen. Es lohnt sich!

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    13. November 2007

    Nach langer Zeit melde ich mich jetzt auch mal wieder hier im Blog zurück.
    Ich glaube zwar nicht, dass mich hier jemand vermisst hat, aber mir ist einfach gerade wieder danach, hier etwas zu schreiben :-)

    Dass es hier so ruhig ist (oder war!?) liegt daran, dass ich meine Aktivitäten weitgehend nach Außen verlegt habe. Mein Lieblingshobby zur Zeit, die Fotografie, findet fast ausschließlich über meinen Flickr-Account den Weg in die Öffentlichkeit, und wenn ich etwas schriftlich loswerden will, dann mache ich das bei twitter. Das sind die beiden Sachen, wo es gerade am meisten Updates von mir gibt (auch wenn’s oft nur “blah blah” ist :-)

    Meine musikalischen Tätigkeiten sind (bis auf das Üben auf der Gitarre) zur Zeit weitestgehend eingestellt. Wobei ich sagen muss, dass es mich gerade auch wieder ein bisschen kitzelt, da doch mal wieder etwas zu machen. Allerdings muss ich dazu erst noch meine Cubase SX3-CD finden. Die ist nämlich (im Gegensatz zum Dongle - das habe ich gottseidank noch!) irgendwie verschollen. Aber sobald ich die CD habe, kommt das auf mein neues MacBook Pro (stolz!) drauf, und dann spiele ich auch mal wieder damit rum.

    Jawohl, und nachdem ich einen Serverumzug dazu genutzt habe, hier mal ein neues Design einzuführen und ein bisschen aufzuräumen, werde ich in nächster Zeit auch bestimmt auch wieder etwas mehr hier von mir geben (nehme ich mir zumindest mal vor :-) - Vielleicht lasse ich mich ja zu einem Artikel über meinen Umstieg zum Mac hinreißen… Wir werden sehen :-)

    Bis demnächst mal… :-)

    Schloss Scherneck V2.0

    8. August 2007

    Am Sonntag habe ich mich mit meinen zwei Süßen bei wunderschönem Wetter (Mensch, war das heiß! :-) auf den Weg gemacht, um den GeocacheSchloss Scherneck V2.0” zu suchen (und zu finden)…
    War wirklich eine nette Tour… und am Schluss mussten wir schon ganz schön suchen :-)
    Mal schauen, welche Caches demnächst von uns gefunden werden :-)
    Scherneck V2.0 - gefunden :-)

    flickriver

    7. Juli 2007

    Es gibt ja so einiges an flickr-tools und alternativen interfaces.
    Davon gefällt mir eines aber gerade am besten.
    Auf flickriver kann man ruck-zuck durch massenweise Fotos scrollen. Beispielsweise durch den Fotostream eines Benutzers, durch dir Fotos seiner (oder anderer) Kontakte, durch Gruppen, …. und so weiter… Ganz toll gemacht, wie ich finde! So kann man sehr schnell die guten Fotos “rauspicken”… :-)

    Und außerdem gibt’s dort auch so nette Spielsachen wie das hier.
    Mein kompletter Fotostream in der Mini-Ausgabe:

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    7. Juli 2007

    :-)

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